Cookie Urteil BGH 28.05.2020
Cookie Zustimmung zwingend erforderlich!

Gestern hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Streit zwischen einem Anbieter von Online-Gewinnspielen und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen entschieden. Die betreffende Gewinnspielseite enthielt ein Kästchen, dass im Vorfeld angekreuzt war. Dadurch stimmte der Nutzer dem Setzen von Cookies zu Werbezwecken automatisch zu.

Dies ist laut dem Bundesgerichtshof als nicht zulässig deklariert worden. Bereits der Europäische Gerichtshof entschied vor Monaten, dass dies unzulässig sei.

Was sind Cookies und was machen Sie?

Cookies sind Dateien, die von Webseiten auf Ihrem Rechner gespeichert und beim erneuten Besuch der Seite abgerufen werden. Darüber werden Einstellungen und Verhalten des Nutzers gespeichert. Wird nun eine Webseite erneut aufgerufen, werden die Cookies einfach wieder aufgerufen.

Durch Cookie-Tracking werden Nutzerdaten gesammelt. Dies ist vor allem der Fall durch die Nutzung von GoogleAnalytics, GoogleAds, FacebookPixel und sonstigen Drittanbietern.

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Durch das Urteil besteht nun Klarheit für Webseiteninhaber.

Sobald Sie Cookies nutzen, müssen Sie eine aktive Einwilligung der Person erhalten! Zudem dürfen die Berechtigungen nicht im Vorneherein ausgewählt sein. Wichtig ist hier, dass die Cookies klar beschrieben sind und der Nutzer auch jederzeit die Möglichkeit hat, diese wieder abzuschalten.

Was sollten Sie nun als nächstes tun?

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Webseite Cookies beinhaltet, können Sie sich gerne bei uns melden und wir prüfen völlig kostenfrei für Sie, ob Cookies verwendet werden.
Im Anschluss helfen wir Ihnen gerne dabei, eine sichere Abfrage bei Ihnen zu installieren!

Wenn Sie wissen, dass Ihre Webseite Cookies nutzt und Sie noch keine „Cookie-Box“ mit aktiver Zustimmung bei Ihrer Webseite haben, melden Sie sich auch einfach bei uns. Wir können Ihnen schnell behilflich sein, diese zu installieren und einzustellen.

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Also worauf warten Sie noch?

Quick Hacks
Quick Hacks!

Wenn Sie Ihre Webseite optimieren wollen, sollten Sie anfangen den Verkehr auf Ihre Seite zu messen, um Veränderungen feststellen zu können.

Kontaktformular weiter oben platzieren!

Denn die wenigsten Seitenbesucher scrollen bis ganz ans Ende und sehen demnach auch das Kontaktformular nicht (vgl. neilpatel 2020).

 

Senden Button umbenennen

Auch wenn es komisch klingen mag, verwenden Sie das Wort „senden“ auf ihren Buttons, werden ihre Kunden selten auf diese klicken. Sie sollten stattdessen lieber etwas schreiben, womit der Kunde sich identifizieren kann. Zum Beispiel: „Jetzt beraten lassen“ (vgl. 99robots 2020).

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Nie mehr als 3 Felder abfragen

Sie wollen eine bis zu 50% höhere Konversionsrate? Dann sollten Sie niemals mehr als drei Felder abfragen. Normalerweise sollen Sie schließlich wissen, was der Kunde auf Ihrer Webseite sucht. Nutzen Sie die Möglichkeit, ihn in einem persönlichen Gespräch von sich zu überzeugen (vgl. wpforms 2020).

 

 

neilpatel: 7 Methoden zur Optimierung von Formularen (672% Konversionsrate), in www.neilpatel.com. https://neilpatel.com/de/blog/7-wege-um-die-conversion-rate-deiner-formularfeld-zu-steigern-um-bis-zu-672/ (20.05.20)

 

99robots (2015): 8 Tips For Improving Your Contact Form Conversion Rate, in www.99robots.com. https://99robots.com/improve-contact-form-conversion-rate/ (20.05.20)

 

wpforms (2020): 10 Form Conversion Best Practices (Backed by Research), in www.wpforms.com.https://wpforms.com/research-based-tips-to-improve-contact-form-conversions/ (20.05.20)

 

Weshalb der erste Eindruck der entscheidende Faktor ist.
Die ersten 3 Sekunden

In den ersten drei Sekunden entscheidet sich alles. Wie wird man wahrgenommen? Positiv? Negativ? Überzeugt die Webseite? Laut einer Studie der Missouri University of Science and Technology bilden sich Menschen in den ersten drei Sekunden, die sie auf einer Webseite verbringen, einen ersten Eindruck (vgl. Careaga 2012). Dabei zählen vor allem das erste Bild auf der Webseite und der Aufbau (vgl. online-marketing-forum 2012). Beim Aufbau sollte darauf geachtet werden, dass das „Konzept des F-Pattern“ genutzt wird (Zaglov 2014). „Das F-Muster spiegelt das natürliche Betrachtungsmuster der meisten Surfer wider“ (Zaglov 2014). Genauso wie ein Buch gelesen wird, wird auch eine Webseite gelesen. Von links nach rechts und von oben nach unten. Deshalb sollte man darauf achten wichtigen Informationen nicht am rechen Seitenrand zu positionieren (vgl. Zaglov 2014).

Außerdem sollte die Seite nicht zu überladen sein und den Kunden dazu einladen, weiterzulesen.

 

Wer ist meine Zielgruppe?

Bevor darüber nachgedacht wird, wie die Webseite optisch aussehen soll, muss primär geklärt werden, wer die angesprochene Zielgruppe sein soll. Sobald dies geklärt ist, sollten die Wünsche und Vorstellungen und Wünsche der Zielgruppe einem bekannt sein. Denn nur wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen,  sind Sie in der Lage Ihre Webseite so zu gestalten, dass Sie für die Zielgruppe ansprechend und einladend ist.

Natürlich muss im Vorhinein auch klar sein, wie Sie vom Kunden wahrgenommen werden wollen. Professionell? Hilfsbereit? Danach sollte sich die Farbwahl und die Wortwahl auf der Webseite richten. Zum Beispiel sollte in einer sehr seriösen Branche nicht mit verspielten Farben gearbeitet oder zu viele umgangssprachliche Worte verwendet werden. Es ist wichtig, den perfekten Mittelweg zwischen dem Wecken des Interesses des Besuchers und der seriösen Wirkung nach außen zu finden. Denn warum sollte ein Kunde gerade Sie wählen? Wenn die Webseite zu langweilig ist, wird er diese schnell wieder verlassen. Genau das Gleiche gilt aber auch bei einer unübersichtlichen Webseite.

 

Woher kommt mein Kunde?

Es ist wichtig zu wissen, wie ein Kunde den Weg auf Ihre Webseite findet. Sucht er gezielt danach oder gelangt er durch eine Anzeige auf Ihre Webseite? Wenn der Kunde auf Ihrer Seite ist, müssen die Informationen dazu passen, was er sucht. Es muss also für den Kunden absolut klar und verständlich sein, was angeboten wird. Das bestätigt ihn in seiner Suche; wenn auch nur unterbewusst, wodurch er auch länger auf Ihrer Seite verweilt.

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Funktionalität ist ausschlaggebend.

Was denken Sie, wenn Sie auf einen Knopf drücken und nicht das Gewünschte oder rein gar nichts geschieht? Blöd, oder? Das denkt sich auch ein Kunde, der Sie gerne anrufen würde, aber der Anruf-Button nicht funktioniert. Die Funktionalität einer Webseite ist enorm wichtig, wenn es darum geht, einen Kunden auf Ihrer Webseite zu halten. Diese muss sich intuitiv bedienen lassen, sodass der Kunde nicht darüber nachdenken muss, wie die einzelnen Elemente funktionieren.

Was viele außer Acht lassen: Immer mehr Menschen besuchen Webseiten, während sie unterwegs sind. Meistens geschieht das über ein Smartphone (vgl. Eurostat 2020). Dabei ist es kontraproduktiv, wenn die Webseite nicht responsive ist (für mobile Endgeräte optimiert) und sich demnach nicht richtig und intuitiv bedienen lässt. Da kann Ihre Seite noch so perfekt gestaltet sein, wenn die Nutzerfreundlichkeit nicht gegeben ist, ist auch der erste Eindruck schlecht.

 

Zum Schluss

Der erste Eindruck ist enorm wichtig, denn wie schon ein Sprichwort meint: „Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck“. Deshalb sollten Sie sich viel Zeit nehmen und sich mit den folgenden Fragen intensiv auseinandersetzen: „Wer ist meine Zielgruppe?“, „wie will ich wahrgenommen werden?“ und „was will ein Kunde, der meine Webseite besucht finden?“

 

 

Quellen:

Andrew Careaga (2012): Eye-tracking studies: first impressions form quickly on the web, in: https://news.mst.edu/. https://news.mst.edu/2012/02/eye-tracking_studies_show_firs/ (12.05.2020)

Online-Marketing-forum.at (2012): Website: Der erste Eindruck in 2,6 Sekunden, in: online-marketin-forum.at. https://www.online-marketing-forum.at/experten-blog/2012/website-der-erste-eindruck-in-26-sekunden.html  (12.05.20)

Ilja Zaglov (2014): Psychologie des Webdesigns: Wie du Nutzer mit dem F-Pattern durch deine Webprojekte leitest, in t3n.de. https://t3n.de/news/f-pattern-muster-psychologie-web-526089/ (12.05.20)

Eurostat (2020): Internetnutzung durch mobile Endgeräte unterwegs nach Alter in Deutschland bis 2019, in: Statista. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/575959/umfrage/internetnutzung-durch-mobile-endgeraete-nach-alter-in-deutschland/  (12.05.20 20)

Exzellente Website
Was macht eine exzellente Website aus?
Call to Actions:

Eine gut gestaltete Website ist auf jeden Fall eine solide Basis. Bei einer exzellent gestalteten Website jedoch, wird der Kunde aufgefordert, zu agieren. Diese mehrfach platzierten „Call to Actions“ verringern die Hemmschwelle, mit dem Anbieter Kontakt aufzunehmen. Mit Sektionen, in welchen kleine Telefon- oder E-Mail Icons gezeigt werden, wird der Kunden unterbewusst darauf aufmerksam gemacht, dass er Sie ohne Probleme und mit nur einem Klick per Anruf oder E-Mail kontaktieren kann. Deswegen fällt es dem Kunden leichter, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

 

Textlänge, Struktur & Preise:

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Sie lieber auf einer Website verweilen, die eine einfache und übersichtliche Struktur hat und Sie nicht mit Text überflutet? Genau das machen sich Webdesigner zu Nutze. Sie präsentieren gerade so viel Text, dass alles Wichtige zum Unternehmen schnell und einfach gefunden werden kann. Eine Information wird aber – vor allem bei Dienstleistungen – oftmals weggelassen: Der Preis. Denn dieser verleitet den Kunden dazu, Ihre Angebote mit denen der Mitbewerber zu vergleichen. Auch wird der „Call to Action“ nicht beachtet, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass er direkt mit Ihnen Kontakt aufnimmt.

 

Farben und Ihre Wirkung:

Die psychologische Wirkung von Farben ist seit langem bekannt. So steht beispielsweise die Farbe Grün für Hoffnung und Gelb für den Sommer. Trotzdem gibt es immer noch Webdesigner, die sich dieser Wirkung nicht bewusst sind und zu viele Farben verwenden und somit kein richtiges Farbkonzept erkennen lassen. Schlimmer ist aber, wenn Farben genutzt werden, die überhaupt nicht miteinander harmonieren. Das merkt auch der Kunde, zwar unterbewusst, aber trotzdem wird es ihn dazu verleiten, sich nicht lange auf Ihrer Website aufzuhalten. Und das gilt es zu vermeiden! Im Zeitalter der responsiven Website ist es wichtig, dass die genutzten Farben auf jedem Endgerät gut zu erkennen sind und der Text nicht von einer farblich ähnlichen Sektion überlagert wird.

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Fachbegriffe sind überflüssig:

Viele Anbieter von Dienstleistungen oder Produkte werfen auf ihrer Website lauter Fachbegriffe oder Leistungsbeschreibungen durcheinander, die keiner außer sie selbst versteht. Diese Personen versetzen sich nicht in die Lage eines Kunden, der mit solchen Begriffen komplett überfordert ist und nicht versteht, was ihm angeboten wird. Hier muss der exzellente Webdesigner intervenieren; denn er weiß, dass eine einfache Darstellung und die richtige Marketingmassage mehr Zielkunden erreicht. Es geht also gar nicht darum, wer mehr Fachbegriffe nennt, sondern wer seine Zielgruppe besser versteht und kennt. Erst dann kann man zielorientierte Texte auf der Website verfassen, die die Kunden ansprechen.

 

Was ist zu kreativ?

Oft wollen sich Webdesigner oder ihre Kunden kreativ ausleben und nutzen zu viele verschiedene Elemente. Dabei ist kein einheitliches System mehr zu erkennen und es wird schnell unübersichtlich. Wenn man sich beispielsweise dazu entscheidet in einer Sektion, runde Bilder zu verwenden, sollte man nicht plötzlich anfangen in dieser nur die Ecken abzurunden oder gar eckige Bilder nutzen. Vielmehr sollte man sich im Vorhinein bewusst machen, welche Elemente zielführend sind und zusammenpassen.

 

Im World Wide Web gibt es unzählige gute Websites und nur wenige exzellente. Nun aber wissen Sie, worauf es wirklich ankommt! Zunächst wirken die oben genannten Punkte wie Kleinigkeiten, wo es nicht schlimm wäre, wenn ihnen keine Beachtung geschenkt wird. Aber wäre es nicht toll, wenn Kunden auf Sie zukommen? Oder wenn die Website aus potentiellen Kunden, reale Kunden werden lässt? Das alles macht exzellentes Webdesign aus!